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Die Hohe Geba

Seit 1995 wird die Geba vom ehemaligen Militärgelände zu einem touristischen Potential in der thüringischen Rhön aufgebaut. Alte vorhandene militärisch genutzte Objekte wurden abgerissen und entsorgt, fünf erhaltenswerte Objekte wurden stehen gelassen und ein Gebäude saniert und ausgebaut. So gibt es derzeit auf der Geba einen Rhönkulturgarten mit rhöntypischen Pflanzen, dem Leben der Kelten in der Rhön – wofür die ehemaligen Radaranlagen der Militärs genutzt wurden. Im Gebäude „ Geba – Treff“ gibt es ein Bergstübchen,  ein Museum über die Zeit der Belagerung der Geba durch die sowjetische Armee, einen Saal für Veranstaltungen, eine Infostelle und einen Versammlungsraum einschließlich sanitärer Anlagen.

 

Durch SAM, ABM und Umschulungen konnte bisher die touristische Vermarktung, die Pflege, Erhaltung und Ergänzung, Unterhaltung und Einrichtung des Museums, der Ausstellung und der Außenanlagen abgesichert werden. Bisher konnte eine Arbeitsstelle für den Bereich der Gastronomie geschaffen werden.

 

Die Hohe Geba ist ein  verkleinertes Abbild der Hohen Rhön.

 

 

Durch das Modell Geba soll ein Standort für die Urlaubsregion mit den angrenzenden Orten geschaffen werden und ein Beschäftigungspotential des Dienstleistungssektors, einschließlich Tourismus und der Informationsgesellschaft. Die Geba nimmt einen Schwerpunkt im Regionalen Entwicklungskonzept ein und soll der Standort für dieses Modell sein.

 

 

Erdgeschichtliche Informationen

 

Zeuge des jungtertiären Basaltvulkanismus im Trias–Basaltkuppen–Bergland der Rhön

 

Vor mehr als 200 Mio Jahren 3 Gesteinsschichten entstanden

  1. Buntsandstein
  2. Muschelkalk
  3. Keuper

erst später vor ca. 10 – 20 Mio Jahren Basalt.

 

Geba ist ein Deckenrestberg wie z.B. Hahnberg und Leichelberg (im Vergleich zu den übrigen regelförmigen Bergen der Kuppen – oder Vorderrhön.

 

 
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Naturgeschichtliche Informationen
  1. Zeuge der vielhundertjährigen traditionellen Landnutzung
  2. Die landw. Nutzung erfolgte in zwei Etagen, acker- und weidefähig.
  3. Forst an Hängen und in Gesteinspartien
  4. Basaltabbau (Altbergbau an den Silberlöchern) – Steinbruch Neidhardskopf und mehrere lokale Kalksteinbrüche.
  5. Träbeser Loch

 

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Landeskulturgeschichtliche Informationen
  1. Hutungen und Halbtrockenrasen als Landnutzungsfolge
  2. Reichtum an Quellhorizonten und Hangquellmooren
  3. Schutt- und Blockhalden
  4. Buchenwälder
  5. Bergbaufolgelandschaften Neidhardskopf - Basalt
  6. Artenreiche Pflanzen- und Tierwelt

 

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Die Geba im Wandel

 

Dreißig Jahre war der Gebaberg Sperrgebiet und wurde als militärisches Objekt von der Sowjetarme beschlagnahmt. Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen auf der Hohen Geba 1991 hat sich auf der Geba und in den umliegenden Orten viel getan.

 

Ortsbilder wandelten sich, Attraktionen und Traditionen entstanden oder entwickelten sich weiter. 1995 gründeten die umliegenden Ortschaften einen Fremdenverkehrsverein um Tourismus in unserer Region zu entwickeln.

 

Heute gibt es in der Region des Fremdenverkehrsvereins Geba vielschichtige Angebote, eine breite Auswahl an Zimmern und Ferienwohnungen. Mit der Anbindung an die A71 – etwa 20 km entfernt – hat die Region ein besseres Potential. 

Der Berg könnte von seiner wechselhaften Geschichte erzählen, vor allem sollte er mahnen, nicht mehr militärisches Sperrgebiet zu werden.


Der Berg könnte von seiner wechselvollen Geschichte erzählen. Vor allem sollte er mahnen, nicht mehr militärisches Sperrgebiet zu werden (1961-91).

 

Nachdem die zerstörte Wanderhütte wieder neu erbaut wurde und sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelte, erhält der Berg seit 1997 eine besondere Belebung. In mühevoller Arbeit verwandeln viele Helfer das ehemalige Militärgelände mit einer Größe von 3 Hektar in einen Rhönkulturgarten. Hier kann der Besucher die Verbindung von Natur, Kunst und Bildung erleben. Die Botanik und Geologie der Rhön sowie die künstlerische- und historische Landschaftsgestaltung wird im harmonischen Nebeneinander gezeigt. Mit seinen vielen Reizen lädt der GEBA RHÖNKULTURGARTEN Alt und Jung zum Wandern, Spielen, Besinnen und Ausruhen ein.

 

Seien Sie herzlich willkommen und kommen Sie wieder, schon beim nächsten Mal werden Sie Neues entdecken. Weiterhin bieten wir Ihnen geführte Wanderungen, Führungen im Rhönkulturgarten und zahlreiche Veranstaltungen an. Die derzeitige Wirtschafts- und Konsumflaute macht sich auch in der Region rund um die Geba bemerkbar.

 

 

Ein Hausberg in der thüringischen Rhön

 

Eine faszinierende Landschaft, urwüchsig und einsam im Land der offenen Fernen, der Rhön. Viele Wanderwege führen Sie durch eine seltene Tier- und Pflanzenwelt. Dieser einzigartige Naturraum ist von der UNESCO als Biosphärenreservat international anerkannt.

 

In der thüringischen Rhön ragt besonders der Gebaberg mit seinem langgestreckten, kahlen Rücken hervor. Von hier aus haben Sie einen herrlichen einmaligen Rundblick zu den Bergen der Hohen Rhön, zum Thüringer Wald, zu den Gleichbergen, den Hassbergen, dem Hohen Meißner und bei besonders guter Sicht bis zum Fichtelgebirge.

 

Im 3 ha großen Rhönkulturgarten informieren Sie sich über die einzigartige Flora der Rhön. Bedeutende Rhönklubwanderwege kreuzen sich auf der Geba, so der Hauptwanderweg West-Ost 3, der Vorderrhönweg, der Rhön-Rennsteig-Weg

 

 

Allgemein

 

Die „Hohe Geba“ – ein besonderer Ort. Ein Berg, der Kraft ausstrahlt und Menschen in seinen Bann zieht. Der Gebaberg ragt mit seinem langgestreckten, kahlen Rücken aus der thüringischen Rhön hervor. Bei rauem oder bei sonnigem Wetter – der Berg fasziniert mit dichten Nebelbänken, einem herrlichen Rundblick und urwüchsiger Natur.


Die „Hohe Geba“ in der Rhön 

stellt mit ihren 751m ü NN den höchsten Berg der nordöstlichen Vorderrhön dar. Die Offenheit der Landschaft macht den besonderen Reiz der Rhön als Wandergebiet aus. Sie entstand durch die extensive bäuerliche Nutzung und stellt sich heute dem Betrachter in einem vielgestaltigen Mosaik unterschiedlicher Landschaftselemente und Lebensräume dar. Man spricht vom „ Land der offenen Fernen“.


Wandern in der Rhön
Die Rhön präsentiert sich dem Wanderer als reich strukturiertes, von Wäldern durchzogenes, grünlandreiches Gebiet. Ein Wegesystem, das hauptsächlich vom „Rhönklub“ gestaltet wurde, leitet den Besucher auf Fernwanderwegen zu den Anziehungspunkten der Rhön.
Lokale Rundwanderwege und Naturlehrpfade ergänzen das Angebot und bringen den Wanderer die landschaftliche Schönheit und Eigenarten der Landschaft näher.
Gute Wintersportmöglichkeiten runden das Wanderjahr ab.


Kulturerlebnis Rhön
Der Kultursuchende findet in den gut erhaltenen Ortskernen reizvolle Fachwerkbauten im fränkischem Baustil.

 

Als kulturelle Schmuckstücke können auch die Kirchenbauten in verschiedenen Orten angesehen werden, herausragend sind dabei die Barockkirche Helmershausen auch „Dom der Rhön“ genannt, die Kirchenburg Herpf, die restaurierte Synagoge in Aschenhausen und die achteckige Kirche in Geba. Das „ Dorf der Brunnen “Stepfershausen, das noch über 13 öffentliche funktionstüchtige Brunnen verfügt, ein interessantes Ensemble bilden hier „Wächter“ und „Hüter“, so nennt man sie Kirch- und Torturm. In den Wäldern verstecken sich als Zeugnisse alter Besiedlungsstrukturen die Reste von Hügelgräbern aus der Bronzezeit z. B. am Eichigt bei Herpf. Manche Basaltkegel sind von keltischen Wallanlagen gekrönt, wie die Diesburg.

 

Auch die Ruinen mittelalterlicher Burgen, wie die Hutsburg bei Helmershausen, zeugen von den unruhigen Zeiten, als die Fehden der Raubritter die Gegend in Atem hielten.


Das Biosphärenreservat Rhön
Die Verbindung von Natur- und Kulturlandschaft in der Rhön wurde 1991 von der UNESCO länderübergreifend mit dem Titel „ Biosphärenreservat“ ausgezeichnet. In Biosphärenreservaten werden in Zusammenarbeit mit den hier lebenden und wirtschaftenden Menschen Konzepte zu Schutz, Pflege und Entwicklung erarbeitet und umgesetzt, die die Natur und die menschliche Nutzung in Einklang bringen.